Stückbeschreibung

Das Projekt setzt sich mit „Glück und gutem Leben“ in Österreich auseinander, wodurch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen von „Glück und gutem Leben“ stattfindet und diese konkret benannt werden können. Hierbei wird auf die Vielfalt in der Unmittelbarkeit hingewiesen und diese respektvoll zu behandeln vermittelt.

Durch die hervorgerufenen Möglichkeiten des Perspektivenwechsels und der Empathie mit anderen Kulturen, als auch der Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur, können Vergleiche in den Ansichten zum „Glück und gutem Leben“ gezogen werden, was wiederum Verständnis und somit Achtung vor unterschiedlichen Lebensweisen und der Natur schafft. Dies ermöglicht eine Sensibilisierung für ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Es werden die Kulturen Boliviens, Brasiliens, der Türkei und Österreichs thematisiert.

 

Österreich – soziale Nachhaltigkeit

Die erste Station der Flugreise ist die jeweilige Klasse/Dorf/Stadt in der wir sind. Hier werden die Themen Bewegung, Sport und Helfen auf spielerische und später reflexive Art und Weise thematisiert. Es geht um das bewusste Erkennen und Benennen dessen, was mir persönlich an Bewegung/Sport Spaß macht und daher gut tut, was wiederum wichtig für meine persönliche Gesundheit ist. Gleichzeitig wird durch das Hören der anderen ein bewusstes Wahrnehmen und Anerkennen von Ihnen gefördert. Hierdurch kann man sich von ihnen Inspirieren lassen.

Das Erleben und unmittelbare Erfahren jemand anders Helfen zu können, wird durch die interaktiven Elemente ermöglicht.

Desweiteren zeigt die Wegstrecke dieser Station, dass wenn Mensch ein Ziel hat, dies motivierend sein kann, der Weg dorthin Spaß bereitet und Mensch sich auch noch über das Erreichen des Zieles freuen kann.

Türkei – soz.-, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit

Sinne Essen, neues Ausprobieren, Basar als Ort des kulturellen und sozialen Miteinanders/Austausch – soziale Nachhaltigkeit und ökologische Nachhaltigkeit (regionaler Markt bei uns – bzw. Vergleich/gemeinsamkeiten)

Brasilien – ökologische Nachhaltigkeit

Das Projekt will bei den Kindern Grundlagen für die Auseinandersetzung mit dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung und dessen Verwirklichung fördern. Im brasilianischen Amazonas lassen wir die Kinder emotional die Natur erleben. In der anschließenden Reflektion wird auf die Wichtigkeit der Natur als Lebensraum für Pflanzen (größte Artenvielfalt weltweit), Menschen (über 320 indigene Völker) und Tiere eingegangen, der Nord-Süd-Bezug zb. Abholzung des Regenwaldes für die Herstellung von Sojafutter für die Fleischproduktion, aufgezeigt und ihre Schützenswertigkeit dargelegt.

Desweiteren wird auf die Schlüsselrolle des amazonischen Regenwaldes für das Weltklima eingegangen. (zb. Einfluss auf Erdatmosphäre und daher Temperaturregulierung)

Das Projekt will zur aktiven Beteiligung an einer sozial verantwortlichen Gesellschaft in der globalisierten Welt motivieren, ihre Einflüsse auf den einzelnen Menschen aufzeigen und speziell am Lebensraum Natur globale Zusammenhänge aufzeigen. Möglichkeiten des eigenen Handelns auf die Umwelt hier und dort sollen aufgezeigt werden.

 

Bolivien – soziale und ökologische Nachhaltigkeit

In Bolivien wird auf das „buen vivir“ Bezug genommen, indem Gemeinschaft und Gastfreundschaft zuerst emotional und interaktiv von den Beteiligten erlebt werden kann. In der Reflexion wird auf die Themen der Gemeinschaft und Gastfreundschaft vertiefend eingegangen, um herauszufinden wie dies konkret am Beispiel Bolivien gelebt wird (Hinweis auf Einbindung in Verfassung etc. )bzw. gelebt werden kann.

Hinter dem Begriff „buen vivir“ verbirgt sich ein Sammelsurium an „alternativen“ Lebensweisen unterschiedlicher Völker Südamerikas. Der Fokus ist auf ein gemeinsames gutes Zusammenleben gerichtet. Einen Lebensstil in Harmonie mit der Natur und einem Leben in Respekt vor allen Lebewesen.

 

Unterschiedliche Kulturen werden durch das Projekt kennengelernt und ein respektvolles Miteinander- und Nebeneinander gestärkt.

 

Das Projekt lässt die Kinder emotional das sich gegenseitig Helfen und gemeinsame Miteinander erleben. In der anschließenden Reflexion wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, aktiv zu erforschen, was das für eine/n selbst, in einem Land des sogenannten „Nordens“ bedeutet, aber auch wie dies in Ländern des sogenannen „Südens“ – Beispiel Bolivien – gelebt wird.

Die Kombination aus emotionalem Erleben und aktiven, reflektierten Erforschen gibt den Anstoss zur Verwirklichung im eigenen Leben.